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  • jeden 1. Mittwoch im Monat: Trio Variety mit Alain Blairman (dr), Olaf Schönborn (sax) und Mario Fadani (b)
  • jeden ersten Sonntag im Monat Limbus[Club]
  • Freitags und Samstags hochwertige Live-Konzerte
  • Das Jazzhaus ist nur zu den angekündigten Terminen (siehe unten) geöffnet.
Sa 24.09.2016
21:00 Uhr
HABERECHT 4
HABERECHT 4 - Das in dieser Form seit 2013 bestehende Modern Jazz Quartett um Kerstin Haberecht mit
Nicolas Hering (p),
Bastian Weinig (b)
und Mathis Grossmann (dr)
widmet sich hauptsächlich den schnörkellosen Eigenkompositionen der Saxofonistin.
Beeinflusst durch zahlreiche musikalische Vorbilder übersetzt sie in ihren Kompositionen prägende Erlebnisse, außergewöhnliche Atmosphären oder kleine assoziative Details in ihre eigene musikalische Sprache.
Dabei bereitet es ihr große Freude, sowohl die sanfte, sangliche als auch die energisch, perkussive Seite ihres Sounds zu präsentieren. Unterstützt wird sie hierbei von einer Rhythmusgruppe, die mit ihren verschieden Charakteren maßgeblich den Gesamtklang von HABERECHT 4 beeinflusst.



Fr 30.09.2016
21:00 Uhr
TeGeVe
TEGEVÉ, das trio à grande vitesse in der Besetzung Gitarre, Gitarre, Querflöte, spielt hochvirtuosen Akustik-Jazz mit Einflüssen aus Flamenco, Balkan, Latin und Tango. Inspiriert von Vorbildern wie John McLaughlin, Al di Meola, Paco de Lucia, Astor Piazzolla und vielen mehr, nimmt das Trio mit seinen Eigenkompositionen das Publikum mit auf eine rasante Reise durch packende Rhythmen, fesselnde Improvisationen, atemberaubende Läufe, mediterrane Gitarrenklänge und lyrische Momente.
Die drei Profimusiker präsentieren mit leidenschaftlicher Expressivität und Spielfreude Flamenco-Jazz vom Feinsten.
Jochen Seiterle, „der schon mit einer Gitarre in der Hand zur Welt gekommen sein muss“, liebt den Bruch, „ein Punker, ein Verrückter, der zufällig in einem geordneten Ensemble spielt“. „Vergeblich sucht man die Grenzen zwischen Instrument und Musiker- Seiterle IST seine Gitarre, in jeder Faser seines Körpers drückt sich seine Musik aus und um keinen Spaß verlegen, holt er das Äußerste aus seinem Instrument heraus.
“ Joachim Sum, Meister der virtuosen Schlagfertigkeit und Komponist der meisten Stücke von tegevé, rast gerne hochtourig über das Griffbrett. „Ein bescheidener Virtuose an den Saiten, der den Schnellzug TGV durch sämtliche Tonlandschaften steuert.“
Cathrin Ambach holt die „wilden Jungs“ im Hochgeschwindigkeitsrausch besänftigend zurück. „Ihre Querflöte ist Poesie und Melancholie inmitten des unbändigen und leidenschaftlichen Spiels der beiden Gitarren“.
„Erstaunlich die innere Harmonie, in der sich die drei präsentieren. Trotz der sichtbaren unterschiedlichen Charaktere und der völlig verschiedenen Sprache, mit der sie  sich über ihr Instrument ausdrücken, stellt tegevé eine verblüffende musikalische Einheit dar.“



Sa 01.10.2016
21:00 Uhr
Melody Rythm & Tap
OLAF SCHÖNBORN studierte Musik an der Musikhochschule Mannheim und der Arizona State University (USA). Seine neueste CD mit der Band JazzXchange wurde 2009 auf dem legendären Label BLUE NOTE veröffentlicht. Weitere CDs erschienen u.a. mit seiner Gruppe Olaf Schönborn’s Q4, der Fusiongruppe Fridge People und dem Fritz Münzer Tentet. Mit seinem Quartett Modern Walkin‘ und der Rainer Tempel Big Band nahm er bereits je drei CDs auf. Im Jahr 2000 gründete er zusammen mit Thomas Siffling und Fritz Münzer das Plattenlabel JAZZ’n’ARTS RECORDS und Rodenstein Records.
Auftritte u.a. beim Montreux Jazz Festival, North Sea Jazz Festival , Leipziger Jazz Festival, Deutsches Jazz Festival Frankfurt, Jazz Festival Toulon (F), Szeged Jazz Festival (Ungarn), Edinburgh Festival (Schottland).
Der legendäre Drummer ALLEN BLAIRMAN wurde 1940 in Pittsburgh geboren. Vor kurzem feierte er sein 50-jähriges (!) Bühnenjubiläum – und er swingt mehr denn je! Die Namen seiner Mitspieler auf Konzerten und Tourneen klingen wie ein `who‘s who` des Modern Jazz: So spielte er bereits u.a. mit: George Benson, Charles Mingus, Slide Hampton, Dexter Gordon, Chet Baker Ron Carter, Joe Henderson, Charlie, Haden, Lee Konitz, Archie Shepp, Albert Ayler, Mal Waldron, Roland "Rahsaan" Kirk, Leslie”Bubba” Gains (Tapdance) etc... aber auch mit europäischen Jazzstars wie Karl Berger, Birelli Lagrene und Albert Mangelsdorff. Mit Karl Berger kam er erstmals nach Europa, wo er dann 1971 „hängen blieb“. Mehrere Formationen führten ihn auf Tourneen durch ganz Europa, Südamerika und Japan.
KURT ALBERT ist einer der führenden deutschen Steptänzer mit 20 jähriger Erfahrung im internationalen Showgeschäft.Er begann seine Kariere mit Jazz-gGitarre und Schlagzeugstudien (Allen Blairman) und hatte dann das Glück von einigen der autentischen Meistern des amerikanischen “Jazz Tap” den Steptanz zu errlernen (Carnell Lyons, Brenda Bufalino, Buster Brown, ua). Das Duo “Tap and Tray”(mit Tanzpartner Klaus Bleis) ist Deutschlands bekannteter Steptanz-Act mit weltweiten Auftritten auf internationalen Festivals unter anderem in New York, Boston, Chicago ,Los Angeles Moskau und Paris . Neben dem Showbussines gilt seine Begeisterung der Jazz Improvisation, die ihn nach 28 Jahren wieder zu seinen Wurzeln und damit dem Trio mit Blairman und Schönborn zurückbrachten.



So 02.10.2016
20:00 Uhr
LimbusClub
„Der Limbus[Club] materialisiert sich monatlich im Jazzhaus, um zu einem jeweils gewählten Thema Musik und Texte darzubieten, zu improvisieren und neu zu interpretieren. In der Interaktion mit Lesungen inspirierender, satirischer oder provokanter Texte entstehen die musikalischen Arrangements spontan auf der Bühne: Jazz, Pop, Rock, Klassik, experimentell, fein oder brachial und ohne doppelten Boden.“

Besetzung:
Jochen Seiterle - Gitarre
Peter Antony - Keyboard
Tom Beisel - Schlagzeug
Christof Keller - Kontrabass

Heiner Grombein und Leif Schmitt - Text



Mi 05.10.2016
20:00 Uhr
Trio Variety
Alle drei seit vielen Jahren feste Größen der Heidelberg/Mannheimer Jazzszene spielen seit zehn Jahren in dieser Formation zusammen.
Der Drummer Allen Blairman wurde 1940 in Pittsburgh geboren. Er pflegte dort schon früh Kontakt zur Jazzszene und hatte somit die Gelegenheit mit vielen der Jazzlegenden zusammenzuspielen.
Die Namen seiner Mitspieler auf Konzerten und Tourneen klingen wie ein `Who`s who` des Modern Jazz:.
So spielte er bereits u.a. George Benson Charles Mingus Slide Hampton Dexter Gordon Chet Baker Ron Carter Joe Henderson Charlie Haden Lee Konitz Archie Shepp Albert Ayler Etc.p.p. aber auch mit europäischen Jazzstars wie Karl Berger und Albert Mangelsdorff.
Mit Karl Berger kam er auch erstmals nach Europa, wo er dann 1971 in Heidelberg hängen blieb.
Mehrere Formationen führten ihn auf Tourneen durch ganz Europa und Japan.

Allen Blairman - Drums
Olaf Schönborn - Sax.
Mario Fadani - Bass



Fr 07.10.2016
21:00 Uhr
Antonio Petrocca Trio
Antonio Petrocca, ein Melodiker und Freund von einfachen Melodien hat sich ganz dem Maistream-Jazz verschrieben. Ob Swing, Mainstream oder Bosanova, bei ihm hört man, wie musikalisch man ein Schlaginstrument spielen kann - mit einer Dynamik, bei der einem buchstäblich der Atem stehen bleibt. Manche spielen Schlagzeug - Antonio macht Musik...
Unterstützt wird Antonio dabei von zwei herausragenden Musiker-Kollegen:
Wolfgang Mörike am Bass, der jederzeit anspielbar ist und dabei melodisch, geschmackvoll und virtuos antworten kann und
Joachim Scheu am Piano, der lyrisch, brilliant und mit viel Musikalität dieses Trio zum Swingen, Grooven und Explodieren bringen wird.



Sa 08.10.2016
21:00 Uhr
Scrapyard Lullaby
„Scrapyard Lullaby“, ein Trio, bestehend aus
Renate Braun (Gesang, Harp, Percussion),
Linda Krieg (Harp, Uke, Gesang)
und Jochen Braun (Gitarren, Gesang),

allesamt Bandleader eigener Formationen, ist eines der spannendsten aktuellen Acoustic-Projekte der süddeutschen Blues- und Rootsszene.
Mit Bluesharp, Gitarre, Banjo, Mandoline und Ukulele, mit Washboard, Percussion, Kamm und Kazoo und mit ihren ausdrucksstarken Stimmen gestalten hier drei Meister ihres Fachs ein flirrendes, stampfendes und berührendes Akustik-Programm, bei dem hohe Musikalität gepaart ist mit Humor, Feingefühl und Sinn für das etwas Schräge.
Vaudeville trifft auf Mississippi Blues und den Spirit der Hippiezeit, wenn Miss Zippy, Blue Mama und Mr. JB gemeinsam die Bühne betreten.
Eine musikalische Zusammenarbeit mit mehrstimmigen vokalen Highlights und multi-instrumentalen Ausflügen in ein ganzes Jahrhundert Blues und Roots-Musik, die MusikerInnen und Publikum gleichermaßen Spaß macht.



Fr 14.10.2016
21:00 Uhr
Ü 30 Jazztrio
Das "Ü30 Jazztrio and friends-Ensemble" musiziert in Quintettbesetzung (b,p,dr,sax,voc) neu arrangierte Standards, Swing, Blues, aussdrucksstarke Balladen und Stücke aus der Reihe "Klassik meets Jazz" und damit ein breit gefächertes, spannendes Repertoire.



Sa 15.10.2016
21:00 Uhr
Dirty Job
Die Band aus Heidelberg spielt Rhythm & Blues und Soul Standards. Die Sängerin Tina Harrison aus Michigan USA überzeugt durch ihre kraftvolle Stimme und ausdrucksstarke Interpretation. Schlagzeug, Gitarre und Bass prägen den groovigen Charakter der Band.
voc. Tina Harrison
git. Jürgen Mauter
b. Hans Föhrenbach
dr. n.N.



So 16.10.2016
18:00 Uhr
Mélodies toxiques
Anlässlich der Deutsch-Französischen Woche, in Zusammenarbeit mit dem Montpellier-Haus Heidelberg:

Aus Montpellier: Eine Produktion vom Théâtre des 13 Vents (CDN) in Montpellier von 2009:
Realistische Chansons der 30er Jahre, von der Schauspielerin Isabelle Fürst gesungen, vom Akkordeonisten Christophe Rohr begleitet, die beim letzten Bal populaire 2016 dabei waren.
Es sind knirschende, spöttische, lustige Lieder, mal auch tragische, aber immer voller Menschlichkeit und Humor, die uns in die Kneipen und Bordelle führen.
Es sind Oden an künstliche Paradiese, wo der Wein uns zu den Gegenden der weißen Pudern, leichten Dämpfe und der Spirituosen mit betörenden Düften führt!

Isabelle Fürst war 10 Jahre lang am Théâtre des 13 Vents angestellt, arbeitet jetzt freiberuflich.

Christophe Rohr begleitet am Klavier und Akkordeon viele Sänger und schreibt Filmmusikstücke.



Do 20.10.2016
20:00 Uhr
JazzhausJamSession
-feat.Musikhochschule/Jazzabteilung Mannheim
Gespielt werden drei Sets, Einsteiger sind sehr willkommen.



Fr 21.10.2016
20:30 Uhr
Annemarie Frank & Heidemarie Aydt
Annemarie Frank (Gesang)&
Heidemarie Aydt (Klavier)

Das Duo präsentiert ein Feuerwerk der bissigsten, frivolsten und schönsten Couplets und Chansons der zwanziger und dreißiger Jahre, von Friedrich Holländer bis Georg Kreisler.
Ob es nun um das Ausleuchten der Beziehung Frau/Mann, um menschliche Schwächen, bizarre Neigungen, spitzfindige „Boshaftigkeiten“ oder Märchen der besonderen Art geht, mindestens ein Schmunzeln kann der Zuhörer sich nicht verkneifen, daneben erklingen auch einige Jazztitel.
Annemarie Frank stand ursprünglich jahrzehntelang bei diversen Rock- und Swingbands am Mikrofon und stieß erst vor wenigen Jahren auf das Genre der deutschsprachigen Chansons und Couplets, die sie überzeugend und mit hinreißender Interpretation darzubieten weiß. Am Klavier brilliant begleitet von Heidi Aydt, die ursprünglich von der Klassik über Rockmusik kommend beim Neuen Jazz Fuss gefasst hat und seit über 30 Jahren mit zahlreichen Bands und Musikern zu hören war, so u.a. mit dem Modern Jazz Quintett CUBE, ihrem eigenen Trio, mit der Frauenjazzband FRAZZ, mit Jutta Glaser(voc), Erwin Ditzner (dr), Bernd Lömsch Lehmann (reeds) und vor allem immer wieder mit Jochen Seiterle (g), mit welchem sie gerade ein neues Projekt erarbeitet.

Seit etwa 5 Jahren treten Annemarie Frank und Heidemarie Aydt zusammen auf und haben mittlerweilen ein umfangreiches Repertoire erarbeitet.
Freuen Sie sich auf einen amüsanten, abwechslungsreichen Abend, an welchem Ihre Lachmuskeln nicht geschont werden!



Sa 22.10.2016
21:00 Uhr
FORSONICS

Chris Fischer - Trompete,
Flügelhorn Carsten Stüwe - Orgel, Keyboards
Bert Fastenrath - Gitarre
Andy Gillmann - Schlagzeug

Das „Jazz_lokal“ wurde ihnen zu klein. Andy Gillmanns neue Komposition „Liberation“ bringt es auf den Punkt: Türen auf und raus hier!
Mit zwei Platten, zahllosen Rezensionen und vielen Gigs im Rücken ging die Band in Klausur, hielte inne, reflektierte die vergangene Zeit und fokussierte sich neu. Während knapp einem Jahr „under construction“ schälten sich neben klar formulierten Zielen drei für die Band bedeutende Veränderungen heraus: Ein neuer Name, neue Kompositionen und ein neuer Trompeter / Flügelhornist. Chris Fischer, in Zukunft das Sound-Destillat der Band, ist der Neue. Sein Ton führt mit seidener Leichtigkeit zu einer Tiefe, die in den Zuhörern Bilder entstehen lässt, fast gleich einem Dejavu, einer Sequenz von Assoziationen und Erinnerungen. Keine Flucht in virtuose Toncascaden oder hastige Skalenhüpferei. Der Mann steht mit beiden Beinen auf dem Boden und erzählt Ton-Geschichten und jeder der zuhört, hört eine andere Geschichte. Das ist das irre und das ist das Außergewöhnliche dieser Band. Die Musiker und ihre Kompositionen hinterlassen Spuren, Raum und einen bleibenden Klang.
Was entsteht kann, wenn man in einem 70´ger Unimog durch Halb-Europa reist und für eine Weile im wilden spanischen Hochgebirge hängen bleibt, das spiegelt die neue Komposition von Organist Carsten Stüwe „La Luna de Gredos“. Ein vor Spielfreude berstendes Stück Musik. Eine Reminiszenz an Chic Coreas „My Spanish Heart“ oder Miles Davis „Sketches of Spain“ und natürlich an die Menschen der Sierra de Gredos. Carsten Stüwe gehört zur immer seltener gewordenen Spezies der Autodidakten. Er spielte so gut wie alle Formen von Musik, von der Hardcore Tanzmucke bis hin zu komplexen Orchesterarrangements. Als (Hand-) Bassist, Keyboarder und Organist ist er der entscheidende Link, das Bindeglied in dem Klanggebäude von FORSONICS.
Andy Gillmanns kompositorische Naivität macht den Weg frei für Stücke, die man sich in dieser entwaffnenden Schönheit erst mal trauen muss. „Wupper Fado“, „Twilight im Tal“, „Liberation“ oder „Lost“ tragen eine derart eigene Handschrift, wie sie vielleicht nur ein Drummer schreiben kann. Der Titel „Lost“ erzählt von der Niederlage, die man sich endlich eingesteht, erzählt von dem aussichtslosen Kampf, den man nie gewinnen konnte. Und von dem klaren, erleichternden Gefühl, das sich einstellt, wenn man vom Kämpfen ablässt. Die Band hat dieses ergreifende Stück neu eingespielt, weg von dem alten Rockballaden-Approach zu einem fragilen, kristallklaren und sehr reduzierten Ton. Gillmann ist Lehrbeauftragter an der „Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf“. Das US Magazin „Modern Drummer“ rezensierte seine letzte DVD-Publikation „Create Your Drumsolo“ überaus positiv und die weltweit bekannteste Drummer-Webseite „drummerworld.com“ widmete ihm mit Blick auf sein außergewöhnliches Besenspiel eine ausführliche Präsentation.
„Toledo“, tief im Innern Spaniens, zählt zu einer der schönsten Städte der Welt. Weitestgehend unzerstört durfte diese Stadt über viele Hundert Jahre leben und in den Menschen großartige Bilder und Eindrücke hinterlassen. Mit diesen Impressionen schrieb Bert Fastenrath die lyrisch verträumte Ballade „A night in Toledo“. Ein sehr persönliches Danke an die Zeit, die er in dieser Stadt verbracht hat. Fastenraths Engagement für den Jazz in Wuppertal spiegelt sich in vielen Facetten. Der „Friday Night Jazzclub“ (Bandfabrik - Wuppertal) geht genauso wie das „Internationale Bergische Gitarrenfestival“ (Remscheid) auf sein Konto. Neben seiner Tätigkeit als Dozent an der Musikhochschule Wuppertal und der Berg. Universität spielte er als Sideman und Leader mit allem was Rang und Namen hat.
FORSONICS gelingt es mit ihrem Klang, ihren Tönen und Improvisationen etwas sehr Menschliches, Persönliches anzustoßen, ohne dabei aufdringlich zu werden. Ihre Musik lässt Bilder entstehen voller Größe, Nähe und Tiefe. Kontemplative Momente treffen auf explosive Arrangements und kammermusikalische Raffinesse.



Fr 28.10.2016
21:00 Uhr
Orgelinferno
BOOGALOO THREE, eine neue Formation mit Jochen Seiterle (g) und Walt Bender (dr)

Thomas Wind präsentiert ORGELINFERNO – The swinging and funky sounds of the jazz organ trio. Das Orgeltrio, bestehend aus Orgel, Gitarre und Schlagzeug ist ein relativ junger Klassiker des Jazz. Orgelbands prägten „The New Sound“ in den 60ern, ein Sound, der nicht für die Konzertsäle, sondern die rauchigen Clubs und Bars gemacht war, tanzbar, unterhaltsam, funky – „the people’s music“ eben. Oder wie der Pfälzer sagen würde: „Jazz für die Leut’“. Die musikalischen Hauptzutaten: Gospel, Soul-Jazz, Blues, R&B und die tagesaktuellen Pophits. Der Sound des Orgeltrios ist umwerfend: Die Hammondorgel (von ihren Verehrern ehrfurchtsvoll auch „the beast“ genannt) verfügt über eine breite Palette von Klangfarben und eine enorme Dynamik. Der charakteristische Orgelsound mischt sich kongenial mit den Akkordakzenten und den Single-Lines der verstärkten Jazzgitarre. Orgel und Gitarre werden getragen und angetrieben durch die swingenden oder funky Beats des Schlagzeugs. Die Geschichte des Orgeltrios verzeichnet einige überragende Organisten-Gitarristen-Paarungen, die die Maßstäbe bis heute bestimmen: Jimmy Smith und Kenny Burrell, Mel Rhyne und Wes Montgomery, Lonnie Smith und George Benson, Larry Young und Grant Green. In den letzten Jahren haben die Jazzorgel und das Orgeltrio eine echte Renaissance erlebt. Eine junge Garde von Organisten – Larry Goldings, Joey DeFrancesco, Sam Yahel, Gary Versace, Jared Gold, um nur einige zu nennen – hat das Instrument entstaubt und ihm neuen musikalischen Atem eingehaucht. Der Heidelberger Jazzmusiker Thomas Wind initiierte vor vier Jahren im Jazzhaus die Konzertreihe ORGELINFERNO und präsentierte wechselnde handverlesene Trioformationen u.a. mit den Gitarristen Christian Eckert, Jochen Seiterle, Martin Lejeune, Lorenzo Petrocca und Andy Bayless und den Schlagzeugern Christian Huber, Kristof Körner und Ringo Hirth. Thomas Wind begann als Klavierspieler in einer Swingband, wechselte bei der legendären Jazz-Rock-Formation brassy brew zu Fender Rhodes-Piano und Synthesizer, spielte Vibraphon bei Bireli Lagrene und Piano bei Helena Paul. In den vergangenen zehn Jahren widmete er sich mehr und mehr der Hammond-Orgel, begleitete das Urgestein Jochen Brauer (Jochen Brauer & The Organizers) und pflegte den Funk-Jazz mit der Band Soul Station.





Sa 29.10.2016
21:00 Uhr
GALAPAGOS BIG BAND
Gegründet Mitte der 70er Jahre von Rainer Maertens, jazzt die Band rund um Heidelberg und bei Präsentationen im Ausland.
Im Laufe der Jahre hatte Galapagos das Vergnügen, bei vielen Konzerten im In- und Ausland mit international bekannten und geschätzten Jazz-Interpreten zu spielen: Emil Mangelsdorff, Bobby Burgess, Nils Landgren, Ack van Rooyen, Dusko Goykovich, Bobby Shew, Tony Lakatos, Wilson Oliveira … Kompositionen und Arrangements von Bob Mintzer, Count Basie, Dizzy Gillespie, Don Menza, Louie Bellson, Peter Herbolzheimer, Phil Collins, Sammy Nestico, Thad Jones, Tito Puente, Toshiko Akiyoshi u.v.a. gehören zum Repertoire, eine Hommage an die faszinierend vielfältige Welt des Jazz, Swing, Funk, Rock, Latin etc. etc.



Mi 02.11.2016
20:00 Uhr
Trio Variety
Alle drei seit vielen Jahren feste Größen der Heidelberg/Mannheimer Jazzszene spielen seit zehn Jahren in dieser Formation zusammen.
Der Drummer Allen Blairman wurde 1940 in Pittsburgh geboren. Er pflegte dort schon früh Kontakt zur Jazzszene und hatte somit die Gelegenheit mit vielen der Jazzlegenden zusammenzuspielen.
Die Namen seiner Mitspieler auf Konzerten und Tourneen klingen wie ein `Who`s who` des Modern Jazz:.
So spielte er bereits u.a. George Benson Charles Mingus Slide Hampton Dexter Gordon Chet Baker Ron Carter Joe Henderson Charlie Haden Lee Konitz Archie Shepp Albert Ayler Etc.p.p. aber auch mit europäischen Jazzstars wie Karl Berger und Albert Mangelsdorff.
Mit Karl Berger kam er auch erstmals nach Europa, wo er dann 1971 in Heidelberg hängen blieb.
Mehrere Formationen führten ihn auf Tourneen durch ganz Europa und Japan.

Allen Blairman - Drums
Olaf Schönborn - Sax.
Mario Fadani - Bass



Fr 04.11.2016
21:00 Uhr
Changes & Things

Rainer Pusch sax,
Michael Quast keys,
Kristof Körner drums



So 06.11.2016
20:00 Uhr
LimbusClub
„Der Limbus[Club] materialisiert sich monatlich im Jazzhaus, um zu einem jeweils gewählten Thema Musik und Texte darzubieten, zu improvisieren und neu zu interpretieren. In der Interaktion mit Lesungen inspirierender, satirischer oder provokanter Texte entstehen die musikalischen Arrangements spontan auf der Bühne: Jazz, Pop, Rock, Klassik, experimentell, fein oder brachial und ohne doppelten Boden.“

Besetzung:
Jochen Seiterle - Gitarre
Peter Antony - Keyboard
Tom Beisel - Schlagzeug
Christof Keller - Kontrabass

Heiner Grombein und Leif Schmitt - Text



Fr 11.11.2016
21:00 Uhr
Nesweda Fuhr Wahnschaffe
Dietmar Fuhr - Kontrabass

Von 1987- 91 studierte er Kontrabass an der Musikhochschule Köln.
Danach zog es ihn nach New York , wo er durch zahlreiche Konzerte mit ausgezeichneten Musikern der dortigen Szene ein Gespür für die Intensität und die Vielfalt von Musik erfahren hat.
Seit dieser Zeit arbeitete er mit vielen Musikern in unterschiedlichen Projekten zusammen, wobei stilistische Grenzen keine Rolle spielen. Die individuelle Freiheit der Gestaltung ist genauso immanent wie der reine Spaß am musizieren.


Felix Wahnschaffe -Sax.

Geboren 1964 in Berlin
Musikstudium an der HDK bei David Friedman, Siggi Busch und Dave Liebman.
Er arbeitete u.a. mit Ronnie Bourrage, Miroslav Vitous, John Tchicai, Alex v. Schlippenbach, Sam Rivers, Aki Takase, Simon Nabatov, Matthias Schubert, Ed Schuller, John Betsch und Steve Lacy.
1997 Kompositionsstipendium in New York.
Er leitete diverse Ensembles, für die er auch die Musik komponierte. Hauptwerk ist seit 10 Jahren die Band "Das Rosa Rauschen" in der auf hohem Niveau kammermusikalisch-zeitgenössischer Jazz auf polyphoner Basis zum besten gegeben wird.


Holger Nesweda - Drums

studierte in Arnheim (NL) bei Renee Cremers und schloß sein Schlagzeugstudium1997 an der Mannheimer Musikhochschule bei Keith Copeland ab.
Er spielt zur Zeit die „Bluesbrothers“ Produktion am Nationaltheater Mannheim und leitet zusammen mit Prof. Thomas Stabenow die Konzertreihe „ New Jazzvoices“ im Schatzkistl.
Holger Nesweda tourte in den letzten Jahren regelmäßig mit Ack van Rooyen und arbeitete weiterhin u.a mit Laith Al Deen, Michael Koschorrek, Anke Helfrich, Jo Bartmes, Hans Reffert,Frank Spaniol und Wilson de Oliveira, Steffen Weber, Thomas Heidepriem, Peter Reiter, Martin Lejeune…
Holger Nesweda wirkte bei Produktionen des HR und SWR mit und wurde vom Nationaltheater Mannheim und dem Staatstheater Karlsruhe engagiert.



Sa 12.11.2016
21:00 Uhr
Barbara Amann Quintet
Echte Freude an der gemeinsamen Musik und professionelles Können sind die Zutaten, die das Quintett auszeichnet und jedes Publikum in seinen Bann schägt.
Durch einfallsreiche Improvisationen und einfühlsames Zusammenspiel schaffen es die fünf Musiker, selbst Jazz Abstinenzler zu Jazz Fans zu machen.
Spannende unterhaltende Musik aus Jazz, Pop, Blues, Latin und Chansons.

Martina Knochel, voc
Günter Hornung, p,
Christof Risch, b
Clemens Schuster, dr
Barbara Amann, sax



Do 17.11.2016
20:00 Uhr
JazzhausJamSession
-feat.Musikhochschule/Jazzabteilung Mannheim
Gespielt werden drei Sets, Einsteiger sind sehr willkommen.



Fr 18.11.2016
21:00 Uhr
IMA KYO

IMA KYO schwimmen durch die Weiten der bunt schillernden Jazz- und Pop-See.
Das Quartett an Tasten, Saiten, Trommeln und Stimme verweilt dabei manchmal am plätschernden Bächlein oder auf ruhiger See, um kurz darauf von Wildwasserströmen in neue Ideen-Gewässer mitgerissen zu werden.
Für ihre Kompositionen lassen sich IMA KYO von einer sprudelnden Gefühls-, Um- und Alltagswelt berauschen, in der Elemente des Modern Jazz und Pop mit elektronischen Soundspielereien ineinander fließen.
Was entsteht, ist träumerische Klangmalerei, gemischt mit rhythmisch-harmonischer Aufgewecktheit, und deutsche Texte, die sich mühelos mit dieser Soundkulisse vereinen.

Maria Kaulbarsch - Stimme
Winfried Rimbach-Sator - Tasten
Eduardo Sabella - Saiten
Johannes Lüttgen - Trommeln



Fr 25.11.2016
21:00 Uhr
Orgelinferno
Thomas Wind präsentiert ORGELINFERNO – The swinging and funky sounds of the jazz organ trio. Das Orgeltrio, bestehend aus Orgel, Gitarre und Schlagzeug ist ein relativ junger Klassiker des Jazz. Orgelbands prägten „The New Sound“ in den 60ern, ein Sound, der nicht für die Konzertsäle, sondern die rauchigen Clubs und Bars gemacht war, tanzbar, unterhaltsam, funky – „the people’s music“ eben. Oder wie der Pfälzer sagen würde: „Jazz für die Leut’“. Die musikalischen Hauptzutaten: Gospel, Soul-Jazz, Blues, R&B und die tagesaktuellen Pophits. Der Sound des Orgeltrios ist umwerfend: Die Hammondorgel (von ihren Verehrern ehrfurchtsvoll auch „the beast“ genannt) verfügt über eine breite Palette von Klangfarben und eine enorme Dynamik. Der charakteristische Orgelsound mischt sich kongenial mit den Akkordakzenten und den Single-Lines der verstärkten Jazzgitarre. Orgel und Gitarre werden getragen und angetrieben durch die swingenden oder funky Beats des Schlagzeugs. Die Geschichte des Orgeltrios verzeichnet einige überragende Organisten-Gitarristen-Paarungen, die die Maßstäbe bis heute bestimmen: Jimmy Smith und Kenny Burrell, Mel Rhyne und Wes Montgomery, Lonnie Smith und George Benson, Larry Young und Grant Green. In den letzten Jahren haben die Jazzorgel und das Orgeltrio eine echte Renaissance erlebt. Eine junge Garde von Organisten – Larry Goldings, Joey DeFrancesco, Sam Yahel, Gary Versace, Jared Gold, um nur einige zu nennen – hat das Instrument entstaubt und ihm neuen musikalischen Atem eingehaucht. Der Heidelberger Jazzmusiker Thomas Wind initiierte vor vier Jahren im Jazzhaus die Konzertreihe ORGELINFERNO und präsentierte wechselnde handverlesene Trioformationen u.a. mit den Gitarristen Christian Eckert, Jochen Seiterle, Martin Lejeune, Lorenzo Petrocca und Andy Bayless und den Schlagzeugern Christian Huber, Kristof Körner und Ringo Hirth. Thomas Wind begann als Klavierspieler in einer Swingband, wechselte bei der legendären Jazz-Rock-Formation brassy brew zu Fender Rhodes-Piano und Synthesizer, spielte Vibraphon bei Bireli Lagrene und Piano bei Helena Paul. In den vergangenen zehn Jahren widmete er sich mehr und mehr der Hammond-Orgel, begleitete das Urgestein Jochen Brauer (Jochen Brauer & The Organizers) und pflegte den Funk-Jazz mit der Band Soul Station.





Sa 26.11.2016
21:00 Uhr
SRH Big Band
Die SRH Bigband wurde 2002 von Rainer Maertens -dem aktuellen Bandleader - sowie MitarbeiterInnen des SRH- Konzerns -in Heidelberg gegründet.
Die Bandmitglieder rekrutierten sich anfangs nur aus Mitarbeitern der SRH –„Stiftung Rehabilitation Heidelberg“ (www.srh.de)- einem privaten bundesweiten Anbieter im Bereich Bildung, Rehabilitation, Gesundheitswesen und Innovation. In der SRH arbeiten ca. 11000 Mitarbeiter in Unternehmen an unterschiedlichen Standorten Deutschlands. Der Hauptort und Sitz der Holding befindet sich in Heidelberg. Hier probt auch die SRH Bigband.
Die SRH-Bigband ist quasi die“ musikalische Betriebsmannschaft der SRH“.
In der Band musizieren mittlerweile MitarbeiterInnen aus allen Sparten der SRH unterstützt, von einigen Gastmusikern. Für uns bedeutet SRH : Swings Really Hot …
Die in der Vergangenheit schon weit gereiste Band, mit Auftritten in ganz Deutschland, auch im Rahmen von Jazzfestivals, aber auch in Frankreich, Tschechien, Ungarn und den USA , repräsentiert den großorchestralen Jazz in der klassischen Besetzung mit 5 Saxofonen, 4 Posaunen, 6 Trompeten, einem Rhythmussatz bestehend aus Piano, Bass, Drums, Perkussion sowie Sängerin und Sänger.
Regelmäßige Proben und Workshops, geleitet von namhaften Jazzmusikern, sind ein Garant dafür, dass sich die Band mittlerweile auf hohem musikalischem Level bewegt. Vor sechs Jahren hat die Band eine vielbeachtete CD - „Good News“ – produziert, seither hat sich die SRH Bigband stetig weiter entwickelt.
Dies war auch ein Grund dafür, dass die SRH-Bigband beim 7.Bigbandfestival in Szombathely /Ungarn im September 2013, zur besten Bigband dieses Festivals gekürt worden war. Die SRH Bigband veranstaltet auch Benefiz-Konzerte. So konnten bei einem Konzert in Heidelberg im Januar über 1000,- Euro Spenden für das Hospiz Luise in Heidelberg „eingespielt“ werden.
Das Repertoire der SRH Bigband umfasst Stücke aus dem Bereich Swing, Funk und Latin. Viele Stücke hat die Band auch selbst arrangiert und bearbeitet. Die Band präsentiert sich aktuell mit einem vielfältigen und abwechslungsreichen Musikprogramm mit Stücken aus allen Genres des Jazz.
Aktuell hat die Band 40 unterschiedliche Arrangements in ihrem Programm, die sich nicht nur auf Count Basie, Sammy Nestico oder Woody Herman beschränken sondern auch relativ moderne Arrangements, z.B. von Jörg Achim Keller, Gordon Goodwin und Michael Abene, dem langjährigen Leiter der Kölner WDR-Bigband, sind mit im „musikalische Gepäck“ der SRH Bigband.



Fr 02.12.2016
21:00 Uhr
Alexander Jung & Band

Alex Jung - Gitarre, Komposition
Heiko Jung - Bass
Matthias Gmelin - Schlagzeug

Manche müssen ein ganzes Leben lang nach der Idealbesetzung für ihre Band suchen. Die Köpfe hinter JUNG//JUNG haben es da leichter: die Zwillingsbrüder haben augen- und ohrenscheinlich die gleiche Groove-DNA in die Wiege gelegt bekommen. Alex Jung spielt sechssaitige Gitarre, Heiko Jung sechssaitigen Bass. Zwei Instrumente, so ähnlich wie unterschiedlich. Zwei Brüder, so gleich wie verschieden. Der aktuellen CD "trio recordings" hört man an, dass die beiden schon viele Stunden zusammen in kleinen stickigen Proberäumen und auf vom Rampenlicht aufgeheizten Bühnen verbracht haben. Es klingt harmonisch und spannend, es kocht auf und fährt zurück, es klingt nach guter alter Zeit und nach Aufbruch in eine neue. Zwei entgegengesetzte, sich anziehende Pole mit Schlagzeuger Matthias Gmelin als Rückhalt und Erdung. Die Trioformation gibt jedem Instrument Platz zum atmen, die Musik treibt, schwingt, schmeichelt und manch unerwarteter Tonartwechsel und sonderbarer Takt klingt wie ein gelungener Spaß von leise in sich hinein lachenden Brüdern unter lauter Uneingeweihten...

Alex Jung absolvierte sein Jazzgitarren Studium am Richard-Strauss-Konservatorium in München bei Peter O’Mara. Seit November 2007 ist er Lehrbeauftragter für Jazzgitarre an der Hochschule für Musik und Theater München und seit 2013 Dozent für Gitarre an der Berufsfachschule "Neue Jazzschool München e.V." Alex Jung war mit der Gruppe "Fourscore" Landessieger beim Wettbewerb "Jugend Jazzt" 2006 und Fördermitglied des Vereins "live music now" München. Er veröffentlichte bisher 5 Alben unter eigenem Namen mit Kompositionen aus eigener Feder. Er teilte die Bühne und Studio mit Klaus Doldinger, Passport, Tony Lakatos, John Marshall, Wolfgang Lackerschmid, John Goldsby, Johannes Enders, Tim Allhoff, John Stowell u.a. Laut dem Fachmagazin "Jazzpodium" gehört er zu den besonders hell leuchtenden Sternen der jungen deutschen Jazzgitarristen-Generation.

Heiko Jung wurde am 22.05.1982 in Memmingen im Allgäu geboren. Er studierte Jazz-E-Bass und klassischen Kontrabass am Richard-Strauss-Konservatorium in München und schloss sein Studium mit Bestnote in der künstlerischen Diplomprüfung ab. Er war Landessieger beim Wettbewerb "Jugend Jazzt" mit seiner Band "Fourscore" und Mitglied in der Förderung von "live music now" München, sowie im "Landes-Jugend-Jazzorchester Bayern". Neben seiner Tätigkeit bei der weltweit für Furore sorgenden Jazz-Formation "Panzerballett" und dem Star-Percussionisten Martin Grubinger, spielte und spielt er mit Größen der internationalen Jazz und Klassikszene wie: Academy of St. Martin in the Fields, Camerata Salzburg, Julian Rachlin, Thomas Hampson, Randy Brecker, Pee Wee Ellis, Don Grusin, Klaus Doldinger`s Passport, Joseph Bowie, Ulf Wakenius, Mattias IA Eklundh, Claudio Roditi, Bobby Shew, Peter O`Mara, Jay Ashby, Hugo Strasser, Rob Pronk u.v.a.... Heiko Jung ist als Workshop-Autor für das Fachmagazin „bassquarterly“ tätig und unterrichtet seit 2013 als Lehrbeauftragter an der Berufsfachschule für Musik, München.

Matthias Gmelin begann mit 9 Jahren Schlagzeug zu spielen. Schlagzeugunterricht und Workshops bei Rick Hollander, Falk Willis, Bruno Castelucci, Holger Nell, Wolfgang Haffner, John Riley. Mitglied beim Landes-Jugendjazzorchester Bayern und beim Bundesjugendjazzorchester. Gewann mehrere Jazzpreise z. B. 1994 mit Victor Alcantara Quintett "Jugend Jazzt" in Bayern sowie 1997 den Bundeswettbewerb "Jugend Jazzt" mit dem Maxolution Quartett in Düsseldorf. Arbeitet/e mit international bekannten Jazzmusikern wie Peter O`Mara, Johannes Enders, Steve Mc Kenna, Roberto di Gioia, Marc Abrams, Rick Keller, Bobby Shew, Claudio Roditi, Mike Richmond, Ack van Rooyen, John Ruocco, Bireli Lagrene, Judy Niemack und vielen mehr zusammen.



Mehr dazu unter www.alexjung.info
Sa 03.12.2016
21:00 Uhr
Jan Lindqvist Trio


So 04.12.2016
20:00 Uhr
LimbusClub
„Der Limbus[Club] materialisiert sich monatlich im Jazzhaus, um zu einem jeweils gewählten Thema Musik und Texte darzubieten, zu improvisieren und neu zu interpretieren. In der Interaktion mit Lesungen inspirierender, satirischer oder provokanter Texte entstehen die musikalischen Arrangements spontan auf der Bühne: Jazz, Pop, Rock, Klassik, experimentell, fein oder brachial und ohne doppelten Boden.“

Besetzung:
Jochen Seiterle - Gitarre
Peter Antony - Keyboard
Tom Beisel - Schlagzeug
Christof Keller - Kontrabass

Heiner Grombein und Leif Schmitt - Text



Mi 07.12.2016
20:00 Uhr
Trio Variety
Alle drei seit vielen Jahren feste Größen der Heidelberg/Mannheimer Jazzszene spielen seit zehn Jahren in dieser Formation zusammen.
Der Drummer Allen Blairman wurde 1940 in Pittsburgh geboren. Er pflegte dort schon früh Kontakt zur Jazzszene und hatte somit die Gelegenheit mit vielen der Jazzlegenden zusammenzuspielen.
Die Namen seiner Mitspieler auf Konzerten und Tourneen klingen wie ein `Who`s who` des Modern Jazz:.
So spielte er bereits u.a. George Benson Charles Mingus Slide Hampton Dexter Gordon Chet Baker Ron Carter Joe Henderson Charlie Haden Lee Konitz Archie Shepp Albert Ayler Etc.p.p. aber auch mit europäischen Jazzstars wie Karl Berger und Albert Mangelsdorff.
Mit Karl Berger kam er auch erstmals nach Europa, wo er dann 1971 in Heidelberg hängen blieb.
Mehrere Formationen führten ihn auf Tourneen durch ganz Europa und Japan.

Allen Blairman - Drums
Olaf Schönborn - Sax.
Mario Fadani - Bass



Fr 09.12.2016
21:00 Uhr
Hats & Beards
Charleston, Marlene Dietrich, ‚Vom Winde verweht‘, Hosenträger und goldene Zigarettenspitzen: Das Lebensgefühl der goldenen Zwanziger transportiert Charme und Witz, durchsetzt mit einer schweren, von Whiskey getränkten Melancholie. In dieser Umgebung entsteht eine Musik, die zeitlos bitter-süß ist und an eine Vergangenheit erinnert, die viele gar nicht erlebt haben. Sie steht für neue Wege in Kunst und Gesellschaft, schafft neue Möglichkeiten des unmittelbaren Ausdrucks.
Und so führt der musikalische Weg durch die Zeit von Louis Armstrongs ‚St. James Infirmary‘ und dem ‚Royal Garden Blues‘ zu unsterblichen Klassikern wie ‚As time goes by‘ und ‚La vie en rose‘. Die Schwere mancher Melodien erinnert an die Depression der 1930er in Amerika; so mancher flotte Gassenhauer zeigt die Leichtigkeit und den Humor einer eigentlich schwer gezeichneten Generation.
Sie ist Lebensfreude, Unterhaltung und Zeitzeuge und bleibt in Herz und Bewusstsein vor allem eins: golden.

Hats & Beards sind
Johannes Stange an der Trompete,
Jörg Teichert an Gitarre, Banjo und Kazoo
und Jonathan Sell am Kontrabass.



Sa 10.12.2016
21:00 Uhr
GerdBand
gerd baier : piano & composition
Mario Fadani: bass
Dirik Schilgen : drums



Do 15.12.2016
20:00 Uhr
JazzhausJamSession
-feat.Musikhochschule/Jazzabteilung Mannheim
Gespielt werden drei Sets, Einsteiger sind sehr willkommen.



Fr 16.12.2016
21:00 Uhr
Don Ender Band

Das Repertoire der 2013 gegründeten Formation schöpft besonders aus dem Rock, Southern Rock, Rhythm & Blues und Soul, Vorbildern wie Gregg Allman, Warren Haynes, Eric Clapton und Jimi Hendrix.
Das Repertoire der Band umfasst die Hits und Klassiker der Rockmusik von den Anfangstagen bis in die Gegenwart. Performed wird übrigens auch akustisch, frei von der Seele weg, mit Leidenschaft!



Fr 23.12.2016
21:00 Uhr
SIDESTEPS
Alle Jahre wieder -
das schon legendäre Weihnachtskonzert



Fr 30.12.2016
21:00 Uhr
Orgelinferno
Thomas Wind präsentiert ORGELINFERNO – The swinging and funky sounds of the jazz organ trio. Das Orgeltrio, bestehend aus Orgel, Gitarre und Schlagzeug ist ein relativ junger Klassiker des Jazz. Orgelbands prägten „The New Sound“ in den 60ern, ein Sound, der nicht für die Konzertsäle, sondern die rauchigen Clubs und Bars gemacht war, tanzbar, unterhaltsam, funky – „the people’s music“ eben. Oder wie der Pfälzer sagen würde: „Jazz für die Leut’“. Die musikalischen Hauptzutaten: Gospel, Soul-Jazz, Blues, R&B und die tagesaktuellen Pophits. Der Sound des Orgeltrios ist umwerfend: Die Hammondorgel (von ihren Verehrern ehrfurchtsvoll auch „the beast“ genannt) verfügt über eine breite Palette von Klangfarben und eine enorme Dynamik. Der charakteristische Orgelsound mischt sich kongenial mit den Akkordakzenten und den Single-Lines der verstärkten Jazzgitarre. Orgel und Gitarre werden getragen und angetrieben durch die swingenden oder funky Beats des Schlagzeugs. Die Geschichte des Orgeltrios verzeichnet einige überragende Organisten-Gitarristen-Paarungen, die die Maßstäbe bis heute bestimmen: Jimmy Smith und Kenny Burrell, Mel Rhyne und Wes Montgomery, Lonnie Smith und George Benson, Larry Young und Grant Green. In den letzten Jahren haben die Jazzorgel und das Orgeltrio eine echte Renaissance erlebt. Eine junge Garde von Organisten – Larry Goldings, Joey DeFrancesco, Sam Yahel, Gary Versace, Jared Gold, um nur einige zu nennen – hat das Instrument entstaubt und ihm neuen musikalischen Atem eingehaucht. Der Heidelberger Jazzmusiker Thomas Wind initiierte vor vier Jahren im Jazzhaus die Konzertreihe ORGELINFERNO und präsentierte wechselnde handverlesene Trioformationen u.a. mit den Gitarristen Christian Eckert, Jochen Seiterle, Martin Lejeune, Lorenzo Petrocca und Andy Bayless und den Schlagzeugern Christian Huber, Kristof Körner und Ringo Hirth. Thomas Wind begann als Klavierspieler in einer Swingband, wechselte bei der legendären Jazz-Rock-Formation brassy brew zu Fender Rhodes-Piano und Synthesizer, spielte Vibraphon bei Bireli Lagrene und Piano bei Helena Paul. In den vergangenen zehn Jahren widmete er sich mehr und mehr der Hammond-Orgel, begleitete das Urgestein Jochen Brauer (Jochen Brauer & The Organizers) und pflegte den Funk-Jazz mit der Band Soul Station.





Fr 13.01.2017
21:00 Uhr
2ndCircle
modern jazz quintett

thomas jehle (gitarre) begann seine musikalische laufbahn im alter von 10 jahren mit einer ausbildung zum klassischen gitarrenspiel. durch jahrelanges selbststudium und besuch von zahlreichen workshops konnte er seinen gitarrenstil verfeinern, langjährige tätigkeit als klassischer- und jazzgitarrenlehrer boten weitere möglichkeit zur auseinandersetzung mit seinem instrument. heute spielt er bei 2nd circle, einer eigenen fusionband und bei vielen gelegenheiten u.a. in der blue note big band. mitarbeit in theater- und studioproduktionen.

peter laux (schlagzeug) ist nicht nur aufgrund seiner ausgeprägten sensitivität ein sehr gefragter heidelberger schlagzeuger mit erfahrung in verschiedenen musikrichtungen. er besuchte diverse big band – und comboworkshops (u.a. mit billy hard, ed soph, adam nussbaum, victor lewis). durch jahrelange big band arbeit und intensive beschäftigung mit der chinesischen bewegungskunst tai-chi fand er den für ihn grundlegenden musikalischen zugang.

walter sielski (trompete, flügelhorn) spielt trompete seit früher jugend. nach nino rosso, später maurice andre, wurden bald die großen bläser der jazzszene zu seinen idolen: clifford brown, chet baker, tom harrell, roy hargrove, um nur wenige zu nennen. erste bühnenerfahrung mit der rockformation simplex, danach viel spass in der heidelberger galapagos big band, der mannheimer big band 70 und aktuell in der weinheimer rhein-neckar big band. intensive beschäftigung mit jazzstilistik durch privatunterricht, privatstudien und durch rege workshopteilnahme u.a. bei ack van rooyen, allen botschinsky, ulli beckerhoff, beim berkeley summer collage, till brönner. trompetentechnikstudien bei malte burba. mitwirkung bei studioproduktionen in klassik und jazz.

knut rössler (tenorsaxophon), virtuoser saxophonist, spielt in verschiedenen formationen, von duo und triobesetzungen - mit dem gitarristen werner goos, der bekannten formation „between the times“ mit johannes vogt an der gitarre, dem amerikanischen pianisten pax wallace. bandleader der „galapagos big band“ in heidelberg. viele produktionen u.a. mit dem pianisten joachim kühn und dem schlagzeuger alphonse mouzon. im auftrag des goethe instituts bestritt er mehrere weltweite tourneen, die ihn u.a. nach indien, nepal, thailand, malaysia, indonesien, philippinien, sri lanka, in die USA und durch ganz europa führten. er spielte auf vielen festivals wie: deutsches jazzfestival frankfurt, jazzfestival san sebastian, heidelberger jazztage, stuttgarter jazztage, .... rundfunkmitschnitte im WDR, SDR, SFB, saarländischer rundfunk, ....produzent verschiedener schallplatten.

mario fadani (bass) erlernte nach dem abitur das bassspielen autodidaktisch. mit bands von jazz bis rock-a-billy, folk-punk bis rock, psychedelischer rockmusik bis tango, big band swing und zirkusmusik machte er seine musikalischen erfahrungen in vielen clubs und auf vielen festivals, in deutschland, circa halb europa und drüber hinaus, gewann diverse wettbewerbe oder auch nicht. in den neunziger jahren begann eine bis heute andauernde rege tätigkeit als theatermusiker, auch als musikalischer leiter. 2009 gewann er mit der formation härzbluut den renommierten kleinkunstpreis „reinheimer satirelöwe“. daneben auch tätigkeit als komponist und arrangeur in diversen theater-, film- und fernsehprojekten.



Sa 14.01.2017
21:00 Uhr
Be Four
jazz-fusion-freestyle
als freestyle music bezeichnen die 4 macher von beF.O.U.R ihr musikalisches konzept mit vielen eigenkompositionen.





Fr 20.01.2017
21:00 Uhr
Ax Genrich Psychedelic Rock Trio
Ax Genrich – Guitars
Steff Bollack- Drums
Mario Fadani - Bass



Sa 25.02.2017
21:00 Uhr
HIP NOSES
Über den in Sizilien geborenen spanischen Jazz-Gitarristen

Antonio Quel
haben sich zwei alte Freunde,

Sebastian Nay
und Klaus Ratzek,
wieder zusammen gefunden.

Bereits in den 90ern haben sie so manche Formation mit ihrer ursprünglichen leidenschaftlichen Spielweise zum Kochen gebracht.
Eigentlich verwunderlich, dass nun mehr als 15 Jahre vergehen mussten, bis Quel, ein intelligent experimentierender Gitarrenvirtuose, die zwei Arbeiter aus den Groove-Katakomben wieder zusammen gebracht hat.
Die drei spielen nicht im Stile von … oder wie … Live klingen sie rücksichtslos persönlich nach: Quel, Ratzek und Nay.
Der Sound erzählt dabei die Geschichten dreier Männer.
So spielen sie Jazz: minimalistisch oder explosiv, von tiefen Gefühlen bis eiskalte Schnauze
direkt–spontan–puristisch



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